Bluthochdruck – Sartane statt ACE-Hemmer

Bluthochdruck – Sartane statt ACE-Hemmer

Bei der Behandlung von Bluthochdruck kommen unterschiedliche Medikamente zum Einsatz.
Eine neue Studie diskutiert die Möglichkeiten von Sartane statt ACE-Hemmern.

Bluthochdruck – Was ist das?

Bluthochdruck ist eine der häufigsten Erkrankungen der westlichen Gesellschaften. Leiden Sie an Bluthochdruck sind Sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht allein. Bluthochdruck beschreibt, wie stark das Blut in Ihren Gefäßen an die Gefäßwände und die Organe drückt. Als normal gelten Werte im Bereich 120-140 zu 80-90 mm Hg. Werte, die darüber liegen, müssen auf jeden Fall durch einen Arzt abgeklärt werden.

Warum ist er so gefährlich?

Der hohe Druck, der auf den Blutgefäßen und den Organen lastet, beschädigt diese irgendwann. Dies kann zu schweren Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Das Schlimme am Bluthochdruck ist, dass er lange Zeit keine oder nur sehr schwache Symptome zeigt.

Wie wird er diagnostiziert?

Man geht wegen einer kleinen Beschwerde zum Hausarzt. Routinemäßig misst der Arzt den Blutdruck des Patienten. Durch Zufall wird dann oft vom Arzt die Diagnose Bluthochdruck gestellt. Und das, obwohl man wegen etwas völlig anderem zum Arzt gegangen ist. Da dann oft schon Schäden angerichtet wurden ist es wichtig, frühzeitig selbst den Blutdruck zu messen.

Was empfiehlt der Arzt?

Bewegung gegen BluthochdruckHat Ihr Arzt bei Ihnen Bluthochdruck festgestellt, wird er Ihnen zuerst einige Tipps zur Lebensführung geben. Ausreichend Bewegung, vor allem im Bereich Ausdauersport, helfen, den Blutdruck zu senken. Aber auch ein regelmäßiger Spaziergang an der frischen Luft kann schon helfen, die Werte zu senken. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung hilft eventuelles Übergewicht und damit auch den Bluthochdruck in den Griff zu bekommen.

Wie behandelt der Arzt?

Es kann sein, dass Ihnen die Tipps zur Lebensführung nicht ausreichend helfen. Vielleicht ist der Blutdruck auch viel zu hoch, um ihn auf diesem Wege allein in den Griff zu bekommen. Ist das der Fall verschreibt Ihr Arzt Ihnen zusätzlich zu den genannten Maßnahmen aller Voraussicht nach bestimmte Arzneimittel. Diese helfen, den Blutdruck zu normalisieren, damit Sie gesund bleiben.

Welche Arzneimittel gibt es?

Ihr Arzt wird Ihnen eines oder mehrere Arzneimittel aus den folgenden Wirkstoffgruppen verordnen:

  • ACE-Hemmer
  • Sartane
  • Diuretika
  • Calciumantagonisten
  • Betablocker
  • PDE-5 Hemmer

Sartane statt ACE-Hemmer

ACE-Hemmer sind häufig verordnete Arzneimittel bei der Behandlung des Bluthochdruckes. Diese Wirkstoffe hemmen die Wirkung des Enzymes ACE. Das Enzym ACE bewirkt die Umwandlung von Angiotensin I zu Angiotensin II. Angiotensin II führt schlussendlich zu einem Anstieg des Blutdrucks. Wird Angiotensin II nicht mehr gebildet, sinkt entsprechend der Blutdruck.

ACE-Hemmer blockieren allerdings auch den Abbau von Bradykinin. Das Bradykinin reichert sich entsprechend im Körpergewebe an. Eine häufige und unangenehme Nebenwirkung davon ist ein trockener und andauernder Husten. Bradykinin kann auch zu Wasseransammlungen und Entzündungen im Körper führen.

Lieber Sartane oder ACE Hemmer?

Im schlimmsten Fall kommt es zu einem sogenannten Angioödemen. Dieses kann gefährlich werden und muss umgehend ärztlich behandelt werden. Diese Nebenwirkung ist aber zum Glück selten.

Sartane sind Weiterentwicklungen der ACE-Hemmer. Sie haben ein ähnliches Wirkprinzip wie die ACE Hemmer. Anstatt ein Enzym blockieren sie allerdings den sogenannten AT1 Rezepter. AT1 steht für Angiotensin II Rezeptor Typ 1. Dadurch wird nicht die Bildung von Angiotensin II blockiert sondern nur die Wirkung von Angiotensin II im Körper. Die Wirkung auf den Blutdruck ist entsprechend ähnlich.

So wirken Sartane

Bluthochdruck – Sartane statt ACE-HemmerBei den Sartanen wird aber der Abbau von Bradykinin nicht so stark gehemmt.  Entsprechend sind die Nebenwirkungen geringer als bei den ACE-Hemmern. Denn das Bradykinin wird weiterhin durch das Enzym ACE abgebaut und das Bradykinin kann entsprechend weniger Nebenwirkungen verursachen.

Neue Studie sagt: Sartane statt ACE-Hemmer

Eine aktuelle Studie die im Journal of the American College of Cardiology (DOI:10.1016/j.jacc.2018.01.058) erschienen ist, hat diesen Sachverhalt genau geprüft. Die Forscher aus Bern haben untersucht, ob es in Anbetracht der beschriebenen Unterschiede Sinn macht, nur eines der Blutdruckmedikamente zu verordnen.

Die Empfehlung

Die Forscher um Professor Doktor Franz Messerli geben dabei die klare Empfehlung für die Sartane. Ihrer Aussage nach sollten Patienten mit einem Bluthochdruck oder anderen Herz-Kreislauferkrankungen anstatt ACE-Hemmern lieber Sartane verschrieben bekommen.

Sie haben dabei die eigentliche Wirkung der ACE-Hemmer und der Sartane miteinander verglichen. In einem zweiten Schritt haben sie die Nebenwirkungen der beiden Substanzklassen überprüft und aus den Ergebnissen ihre Schlussfolgerungen gezogen.

Blutdhochdruck – Lieber Sartane oder ACE Hemmer

Die Wirkung auf den Blutdruck war bei beiden Wirkstoffklassen gleich. Beide konnten den Blutdruck senken. Auch was die Gesamtsterblichkeit angeht konnten sie keinen Unterschied finden. Ebenso war die Anzahl an Herzinfarkten und Schlaganfällen in beiden Gruppen vergleichbar.

Die Nebenwirkungen

Einen großen Unterschied fanden sie bei den Nebenwirkungen. Die Sartane verursachen, wie bereits beschrieben, weniger Nebenwirkungen. Entsprechend gelten die Sartane als verträglicher als die ACE-Hemmer.

Die beiden Wirkstoffgruppen unterscheiden sich ansonsten nur wenig. Die Forscher des Universitätsspital Bern ziehen entsprechend die Empfehlung, den Patienten lieber Sartane statt ACE-Hemmer zu verordnen. Durch die bessere Verträglichkeit ist das Risiko für einen Therapieabbruch durch die Nebenwirkungen geringer. Der Patient führt die Therapie weiter und der Blutdruck kann gesenkt werden. Dies führt zu positiven Ergebnissen für die Gesundheit des Patienten.

Sekundäre Hypertonie

Symptome eines hohen Blutdrucks

Oft ist die Feststellung eines Bluthochdrucks eine Zufallsdiagnose, da sich in vielen Fällen bis dahin keine Bluthochdruck Symptome gezeigt haben. Betroffene können eine lange Zeit ohne Bluthochdruck Symptome mit der Hypertonie leben, weshalb die Bluthochdruck Werte oft erst sehr spät festgestellt werden.Somit handelt es sich um eine oft unerkannte Gefahr. Um Folgeschäden zu vermeiden, wäre eine frühzeitige Therapie zur Reduzierung des Drucks notwendig.

Erste Bluthochdruck Symptome könnten sein:

  • Schwindelgefühle
  • Sehstörungen
  • Kopfschmerz
  • Nasenbluten
  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • rote Gesichtsfarbe
  • Kurzatmigkeit

Wenn diese Bluthochdruck Symptome ohne weitere Erklärung auftreten, sollte man bald ärztlichen Rat einholen.

Manche Menschen schätzen jedoch oft Bluthochdruck Symptome falsch ein. Müdigkeit sehen sie als Folge vieler Arbeit, Übelkeit weist auf ein Problem des Magens hin, Schwindelgefühle ordnen sie eher einem zu niedrigen Blutdruck zu. Dass es sich hier um Bluthochdruck Symptome handeln kann, wissen sie nicht.

Buthochdruck junge MenschenPochende Schmerzen im Hinterkopf in Verbindung mit Übelkeit, eine rote Gesichtsfarbe, Nasenbluten und Kurzatmigkeit sind schon eindeutigere Symptome.

Bluthochdruck Werte, die bei einer einzigen Blutdruckmessung ermittelt werden, sind jedoch nicht immer ein eindeutiger Hinweis auf eine behandlungsbedürftige Bluthochdruckerkrankung. Im Laufe des Tages schwankte der Blutdruck. Nach Kaffeegenuss und sportlicher Betätigung ist er erhöht, nach einiger Zeit kommt es jedoch wieder zur Senkung.

Ein bekanntes Phänomen ist das “Weißkittelsyndrom”, bei dem der Patient in der Arztpraxis so nervös ist, dass sich bei der Messung zu hohe Blutdruckwerte zeigen. Hier sollte jedoch gleich nachgefragt werden, ob und wie oft Bluthochdruck Symptome auftreten.

Um eine eindeutige Diagnose zu stellen, sind mehrere Messungen notwendig, beispielsweise zu drei verschiedenen Zeiten. Wesentlich zuverlässiger ist eine Langzeitmessung über 24 Stunden.

Ohne dass der Betroffene Bluthochdruck Symptome an sich festgestellt hat, kann es bereits zu Gefäßschädigungen an Augen, Nieren, Herz oder Gehirn gekommen sein (Arteriosklerose).

Somit müssen bei Bluthochdruck weiterführende Untersuchungen des Augenhintergrunds, der Nieren und des Herzens vorgenommen werden.

Ursachen für zu hohe Blutdruckwerte

Bei den meisten Patienten, bei denen Bluthochdruck Werte vorliegen, kann keine eindeutige Ursache festgestellt werden. Dies sind bis zu 95% der Betroffenen. In diesem Fall spricht man von einer essentiellen bzw. primären Hypertonie. Hier wird u.a. eine genetische Ursache vermutet.

Besonders in dieser Gruppe sind viele Betroffene zu finden, die sich lange Zeit eher gesund fühlen, da sie kaum über Bluthochdruck Symptome klagen.

Eine sehr ungünstige Rolle spielen neben genetischen Faktoren allerdings auch einige Formen der Lebenweise, wie Rauchen, Alkoholkonsum, Stress, kochsalzreiche Ernährung, aber auch die allgemeine Konstitution, Bewegungsmangel oder hormonelle Ursachen.

Gestresste Menschen, die zudem oft zur Zigarette greifen und in erhöhtem Maße Alkohol konsumieren, nehmen Bluthochdruck Symptome seltener zur Kenntnis, sondern empfinden diese als vorübergehende Unpässlichkeit.

Ferner wirkt sich ein Kaliummangel ungünstig auf den Blutdruck aus. Reich an Kalium sind Nüsse, frisches Obst und Gemüse und Trockenobst.

Männer über 55 Jahren und Frauen über 65 Jahren zeigen vermehrt Bluthochdruck Werte, ohne dass sich Bluthochdruck Symptome feststellen lassen.Die essentielle Hypertonie darf erst als solche diagnostiziert werden, wenn andere Ursachen ausgeschlossen wurden.

Sekundäre Hypertonie

Wenn eine andere Grunderkrankung ursächlich für den hohen Blutdruck ist, dann handelt es sich um eine sekundäre Hypertonie.

Die häufigste Ursache liegt hierbei in einer Erkrankung der Nieren, wobei zwischen Erkrankungen des Nierengewebes und der Nierenarterien unterschieden wird. Chronische Entzündungen, Schädigungen durch Diabetes oder Nierenzysten verursachen Erkrankungen des Nierengewebes. Die Folge ist, dass die Niere nicht mehr ausreichend Salz ausscheiden kann und dies zu einem Bluthochdruck führt.

Arteriosklerose, Entzündungen oder Bindegewebserkrankungen führen zu einer Verengung der Nierenarterien. Dies führt zu einer Minderdurchblutung der Niere. Dies führt zu einer Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS), welches als Kreislauf von verschiedenen Enzymen und Hormonen den Salz-Wasser-Haushalt des Körpers steuert. Außerdem ist das RAAS ein wichtiges System zur Blutdruckregulierung. Das RAAS verengt nun weiter die Gefäße, aktiviert den Sympathikus und vermindert weiter die Salzausscheidung in der Niere. Somit folgt eine weitere Erhöhung des Blutvolumens. Auch hier kann es sein, dass der Patient anfangs keine Bluthochdruck Symptome zeigt.

Wenn mehrfach bei einer Blutdruckmessung Bluthochdruck Werte festgestellt wurden, liegt die Diagnose renovaskuläre Hypertonie vor. Um eine Senkung des Drucks zu erzielen, wird eine Erweiterung der Stenose (Gefäßverengung) mit Hilfe eines Katheters vorgenommen. Wenn die Stenose jedoch bereits längere Zeit vorgelegen hat und Nierengewebe geschädigt ist, besteht die Erkrankung weiterhin und man wird eine medikamentöse Therapie fortsetzen, um eine Senkung der Bluthochdruck Werte zu erreichen. Diese Patienten nehmen aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung Bluthochdruck Symptome eher war, weil ihnen ihr Problem bewusst ist.

Verschiedene Erkrankungen können Störungen des Hormonhaushalts verursachen. Je nach Erkrankung kann beispielsweise eine Aktivierung des o.g. Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems, eine übermäßige Adrenalin- und Noradrenalin- Produktion (aktiviert das sympathische Nervensystem) oder eine Vermehrung der Kortikoid-Produktion (verursacht eine verstärkte Salzrückresorption in die Niere) vorliegen.

Ebenso kann eine Einnahme von Kontrazeptiva (Antibaby-Pille) Bluthochdruck Werte zur Folge haben. Hier ist es möglich, dass die Betroffenen die Bluthochdruck Symptome auch nicht einschätzen können, sondern in ihrem Unwohlsein “nur” eine Unverträglichkeit sehen.

Eine Verengung der Hauptschlagader im Aortenbogen, dort, wo sich die Aorta oberhalb des Herzens krümmt, ist eine angeborene Mißbildung. Diese Verengung führt zu einem erhöhten Blutdruck. Dies führt zu einer Minderdurchblutung der Nieren und verursacht wie die Nierenarterienstenose eine arterielle Hypertonie. In diesem Fall zeigen sich Bluthochdruck Symptome schon deutlicher.

Menschen mit Schlafapnoe, also Menschen, bei denen im Schlaf immer wieder die Atmung aussetzt, leiden meist auch an hohem Blutdruck, denn sie werden durch Reaktionen des sympathischen Nervensystems immer wieder aus dem Schlaf gerissen. Dieses Syndrom wird leider unterschätzt. Schnarchern, die immer wieder Atemaussetzer haben, sollte mehr Beachtung geschenkt werden. Diese Menschen sind oft erschöpft, nehmen jedoch ihre Beschwerden selten als Bluthochdruck Symptome zur Kenntnis. Wird das Schlafapnoe-Syndrom behandelt, kommt es zu einer deutlichen Senkung der Bluthochdruck Werte.

Therapien zur Senkung zu hoher Blutdruckwerte

Therapien zur Senkung zu hoher Blutdruckwerte und zur Linderung der Symptome eines zu hohen Blutdrucks

Das Ziel einer Therapie der Hypertonie besteht darin, eine Senkung der Bluthochdruck Werte zu erzielen und dadurch die Risiken eines Schlaganfalls, koronaren Herzerkrankungen (verursacht durch die Minderdurchblutung der Herzkranzgefäße), sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren.

Neben der Senkung der Bluthochdruck Werte müssen jedoch auch andere Risikofaktoren wie Diabetes und Blutfettwerte behandelt werden. Auch, wenn unter der Therapie vielleicht keine Bluthochdruck Symptome vorhanden sind, müssen regelmäßig Blutdruckmessungen durchgeführt werden, um bei Auftreten von erneuten Bluthochdruck Werten gleich darauf zu reagieren.

Wer von einem essentiellen Bluthochdruck betroffen ist, kann einiges dazu tun, um die Bluthochdruck Werte zu senken. Eine Umstellung der Lebensweise ist neben einer medikamentösen Therapie, z.B. Betablocker, der erste Schritt.

Folgendes kann jeder für sich selbst tun:

  • Gewicht reduzieren
  • geringer Alkoholkonsum
  • Rauchen einstellen
  • sich gesund ernähren
  • kochsalzarme Ernährung (höchstens 6 Gramm / Tag)
  • regelmäßige, körperliche Bewegung
  • Entspannungsübungen (z.B. Autogenes Training)

Die Medikamente der ersten Wahl zur Behandlung der Bluthochdruckwerte sind

  • Betablocker
  • ACE-Hemmer
  • AT1-Antagonisten
  • Kalzium-Antagonisten
  • Diuretika

Betablocker, auch Beta-Rezeptorenblocker genannt, blockieren im Körper die Adrenozeptoren und hemmen somit die Wirksamkeit des Streßhormons Adrenalin und des Neurotransmitters Noradrenalin. Hauptsächlich werden sie zur Reduzierung der Bluthochdruck Werte der Herzfrequenz eingesetzt. Wegen der guten Wirksamkeit zur Verminderung des Bluthochdrucks, der recht geringen Nebenwirkungen und weil sie auch bei vielen anderen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems eingesetzt werden, gehören sie zu den in Deutschland am meisten verordneten Arzneimitteln.

Beta-Rezeptorenblocker werden neben der Senkung von Bluthochdruck Werten zudem eingesetzt bei

  • Koronarer Herzkrankheit und Herzinfarkt
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzinsuffizienz (verminderte Herzleistungsfähigkeit)

Oft verschwinden unter der Gabe von Betablockern vorhandene Bluthochdruck Symptome und eine Reduzierung der Blutdruckwerte wird erreicht.

Betablocker werden auch häufig verordnet bei der Behandlung von folgenden Erkrankungen:

  • Migräne
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Glaukom
  • Tremor
  • Angstzustände
  • Phäochromozytom (Tumor des Nebennierenmarks)und bei der
  • Prävention von Ösophagusvarizenblutungen

Kontraindiziert ist die Gabe von Betablockern bei

  • gleichzeitiger Einnahme von Kalziumkanalblockern vom Typ Diltiazem oder Verapamil
  • akuter Herzinsuffizienz
  • vorbestehender Bradykardie (Herzfrequenz unter 50/min.)
  • Asthma bronchiale
  • AV-Überleitungsstörungen
  • einer Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)

Da es nicht nur am Herzen, sondern auch an anderen Organen Betarezeptoren gibt, können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • kalte Extremitäten
  • depressive Verstimmungen

Oft werden Betablocker mit einem oder mehreren Wirkstoffen kombiniert. Dabei spielt die Form und die Schwere der Erkrankung eine Rolle. Manchmal ist es nicht möglich, alleine durch die Verordnung eines Betablockers eine Senkung des Bluthochdrucks zu erreichen. Besonders zu Beginn der Therapie, wenn der Körper sich erst an die Medikamente gewöhnen muss, sollte ganz besonders auf Bluthochdruck Symptome geachtet werden und zur Kontrolle der Bluthochdruck Werte regelmäßig der Blutdruck kontrolliert werden. Manchmal kann es sogar passieren, dass der Blutdruck zu weit gesenkt wird. Dies ist nicht erwünscht, denn auch ein zu niedriger Blutdruck ist riskant.