Bluthochdruck während der Schwangerschaft

Wenn der Bluthochdruck während der Schwangerschaft auftritt, dann spricht man auch von einem Gestationshochdruck oder einer Gestationshypertonie.

Veränderter Hormonhaushalt als mögliche Ursache
Die Ursachen für das Auftreten sind nicht gänzlich geklärt, jedoch wird ein Zusammenhang durch den veränderten Hormonhaushalt vermutet. Eine schwere Verlaufsform dieses Phänomens birgt erhebliche Risiken für Mutter und Kind. Da es hier auch zu einer Gefäßschädigung kommen kann, kann die Versorgung des Ungeborenen mit den lebensnotwendigen Nährstoffen und Sauerstoff vermindert sein.

Strenge Überwachung notwendig
Dieses kann zu einem verzögerten Wachstum sowie auch einer Fehlgeburt führen. Eine intensive Überwachung durch den behandelnden Frauenarzt ist daher in jedem Fall notwendig und Sie sollten die Termine unbedingt einhalten.

Einnahme von Medikamenten in der Schwangerschaft

Häufig medikamentöse Umstellung erforderlich

Schwangere, die bereits vorher wegen Hypertonie in Behandlung waren, müssen zum Wohl ihres Ungeborenen häufig die blutdrucksenkenden Mittel wechseln. Hierbei kommen nur bestimmte Medikamente (Methyldopoa, Metoprolol, ab dem 4. Monat auch Calciumantagonisten) in Betracht. Außerhalb der Schwangerschaft bewährte Medikamente wie ACE-Hemmer oder Sartane dürfen hingegen keinesfalls weiter eingenommen werden. Dieselben Hinweise zur Medikation gelten auch für die Stillzeit (Quelle: Dr. med. Andreas Schmitt“Hoher Blutdruck – Wissenswertes zu einem häufigen Problem”).

Letzte Aktualisierung: 09.10.2013